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Die Schwester 17,90 EUR
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ISBN: 978-3-86963-040-3
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Die Schwester

Die Schwester
Gundula v. Tatten alias Sarah Levy im Reichsicherheitshauptamt

Manfred Sommerlad

Softcovr, 356 Seiten
ISBN 978-3-86963-040-3

Manfred Sommerlad geb. in Frankfurt /Main, erzählt  in diesem Buch mit erstaunlich tief gehender Intuition das Schicksal einer jungen lesbischen Frau. Sarah Levy wurde von einer Jüdische Mutter geboren und galt damit als Jüdin gemäß der Rassengesetze im Hitlerdeutschland.
Ihre Mutter starb früh. Ihr Vater, Jurist und jüdischer Anwalt, musste schon sehr blad nach der Machtergreifung vor der Verfolgung der Nazis flüchten.
Das gesunde hübsche Mädchen wuchs in Pommern bei einem Freund und liberalen Humanisten auf.
Sie war begeisterte BDM Führerin!
Der "Reservepapa" heckte einen so genialen wie gefährlichen Plan aus, das Mädchen, die eben ihr "Anderssein" erfuhr, von der Deportation zu retten. 'sollten doch die Nazis, die sie so verherrlichte, Ihre Retter und Ihr Schutz sein...

"...Eigentlich wollte ich nichts mehr wissen über Krieg und seine fürchterlichen Ausmaße. "Die Schwester" wurde mir empfohlen. Ein Buch, das mich sehr erschüttert hat. Nicht nur, dass es spannend ist von der ersten bis zur letzten Seite, es ist erstaunlich, dass ein Mann es geschrieben hat. Der Autor hat die Thematik mit erstaunlicher Sensibilität widergegeben."
Ein sehr gutes Buch!
Manuela von Hain
Bad Soden am Taunus

"...am Anfang hatte ich es schwer mit „Die Schwester“. Die jähen Wechsel der Handlungsorte ließen mich immer wieder zurückblättern, um den Zusammenhang zu finden. Bis ich endlich begriff, dass das Buch ein aufregender Filmstoff ist. Die jähen Schnitte, Wechsel der Handlungsorte (auch landschaftlich) gewähren einen spannende, abendfüllenden Film
Die Titelfigur Sarah ist eine Ausnahmeerscheinung. Ohne Eltern, dennoch behütet in ländlichen Adelskreisen aufwachsend, erfährt sie in ihrer Reifezeit, dass sie Jüdin ist. Gleichzeitig spürt sie ihr Anderssein im Geschlechtlichen. Sie engagiert sich als BDM-Führerin. Bei deren Treffen meldet sich Lesbos.
Der raumgreifende Faschismus wird für Sarah lebensgefährlich. Sie begibt sich in die Höhle des (der) Löwen und findet mit Hilfe und Protektion eine Tätigkeit in der oberen Sicherheitsbehörde.
Den Rettungsplan ihrer Ziehvaters, nicht als Jüdin erkannt zu werden, das Agieren mit gefälschter Identität, kann man als Leser überirdisch finden. Der Autor gewinnt dadurch die Möglichkeit, den ungewöhnlich starken (manchmal fast männlichen) Charakter von Sarah auszuloten. Dabei gewinnen ihre Liebesbeziehungen herzberührende Qualität.
Man muss dem Autor außerordentliche Recherche bescheinigen, bis hin zu originalen Nazitexten, Wehrmachtsgraden, Behördenaufbau etc. Psychologisch erfasst und beeindruckend wiedergegeben wird auch wie faschistische Ideologie Menschen prägt und verkrüppelt.
Der Literarische Text erhält immer stärker die Qualität eines außerordentlichen Krimis."
Dr. Renate Drenkow   
Berlin, den 17.1.2012




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Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 30. August 2011 in unseren Katalog aufgenommen.
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