So ist das Leben.

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Art.Nr.: 978-3-86963-213-1

Beschreibung

So ist das Leben.
Ein Lesebuch

Ella Anders
Iris Fleischhauer

116 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-86963-213-1

Die Geschichten in diesem Band sind so vielgestaltig wie das Leben selbst.
Es sind heitere Geschichten, die uns mit einem Augenzwinkern daran erinnern, dass vieles möglich ist, wenn wir daran glauben.
Und wer sagt uns, dass es etwas nicht gibt, nur weil wir es nicht sehen?
Da sind aber auch Erinnerungen an weniger glĂĽckliche Begebenheiten, die uns nachdenklich stimmen.
Es sind Geschichten aus dem Leben, oder so wie es sein könnte.
„Es gibt keine Zufälle. Alles kommt so, wie es kommen muss.“

Ella Anders, geboren und aufgewachsen in ThĂĽringen, arbeitet nach dem Studium als Lehrerin in Coburg.

Hinter dem Bild

I

Es gibt Tage, die es eigentlich gar nicht gibt; die es einfach nicht geben kann; die sich heimlich einschleichen, einschmuggeln und dann…
Ja, einfach da sind. Sie kleben an einem, verfolgen einen und flüstern einem beständig ins Ohr: „Hier bin ich!“
An solchen Tagen müsste man eigentlich im Bett bleiben, die Decke über den Kopf gezogen und…

Sophia kennt solche Tage, manchmal ist eine ganze Woche voller solcher Tage. Und wenn man dann im Bett liegt, die Decke über den Kopf gezogen, hört man es kommen, ganz leise, das Etwas, das dann kommt, und dann krabbelt es unter die Decke und flüstert einem ins Ohr: „Hier bin ich! Die Langeweile.“

Sophia hasst solche Tage, an denen nichts passiert. Tage, an denen man schon am Morgen weiĂź, dass gar nichts Spannendes passieren kann. Tage, wie die letzten fĂĽnf der ersten Ferienwoche. Und es lagen noch weitere zwei Wochen vor ihr.
Sophia hörte, wie die Mutter ihren Mantel vom Bügel nahm, den Wohnungsschlüssel einsteckte, die Schuhe mit den hohen Absätzen anzog, vernahm, wie kurze, aber kräftige Schritte der Wohnungstür zustrebten und wie diese mit einem lauten Krachen ins Schloss flog.
So begann jeder Tag. Und da machte dieser keine Ausnahme. Sophia zog die Bettdecke ĂĽber den Kopf und versuchte, noch einmal einzuschlafen.
Aber der Schlaf wollte nicht kommen; stattdessen wurde sie von einer Unruhe ergriffen, die sie sich nicht erklären konnte. Sie spürte ihr Herz rasen und schlug die Bettdecke zurück.

Ihr Blick wanderte über die Wände ihres Zimmers hin zum Fenster. Sie beobachtete die Wolken, die heute ungewöhnlich schnell über den Himmel zogen und nur selten Platz für ein paar Sonnenstrahlen ließen. Es war beinahe wie der Zeitraffer eines Filmes, was sich da vor ihrem inneren Auge abspielte…
Die Häuser entlang der Straße waren klein, alt und niedrig. Ja, es waren Bauernhäuser, Bauernhütten, vor denen Kinder spielten und Gänse in den Pfützen plantschten. Jetzt konnte sie eine kleine Brücke erkennen, die über einen schmalen Bach führte. Vor einer der Hütten stand eine Bank, auf der eine sehr alte Frau saß. Diese sah zu Sophia herüber und ihr Lächeln verschmolz mit dem Sonnenschein, der jetzt durch die Wolkendecke brach und Sophias Zimmer mit Licht und Wärme erfüllte.

Was war das fĂĽr ein Bild? Hatte sie die alte Frau und die spielenden Kinder schon einmal gesehen? Sie wusste es nicht. Im Nu war keine Wolke mehr am strahlend blauen Himmel, nur die Sonne schien.

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