Erik im Land der Drachen

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Art.Nr.: 978-3-937439-55-6

Beschreibung

Erik im Land der Drachen
Fantastik-Roman
Andrea Tillmanns

Softcover, 156 Seiten
ISBN: 978-3-937439-55-6
auch als ePUB/eBook erhÀltlich

Eriks grĂ¶ĂŸter Wunsch, die Befreiung von seiner Krankheit, scheint in ErfĂŒllung zu gehen, als er von der Quelle der Hoffnung trĂ€umt. Doch in dem fremden Land, in dem er sich daraufhin wiederfindet, warten weit grĂ¶ĂŸere Gefahren auf ihn, als er sich jemals ertrĂ€umt hĂ€tte.

Rezension
Der junge Erik leidet an einer Hautkrankheit, die ihn in seiner neuen Klasse zum Außenseiter macht. Der einzige Lichtblick ist seine Freundschaft mit RenĂ©, der jedoch seit diesem Jahr eine andere Schule besucht. Die Treffen nehmen ein jĂ€hes Ende, als RenĂ©, der nicht wegen Erik gehĂ€nselt werden will, diesen im Stich lĂ€sst. Nach der bitteren Erfahrung kostet es Erik einige Überwindung, sich seiner MitschĂŒlerin Sara zu öffnen.
Als er auf dem Dachboden seiner Großmutter ein altes Buch entdeckt, das von der 'Quelle der Hoffnung' erzĂ€hlt, die ein MĂ€dchen mit einem Ă€hnlichen Ausschlag heilte, wĂŒnscht sich Erik auch ein solches Wunder. Nacht fĂŒr Nacht trĂ€umt er von der Quelle, in die er schließlich hinein fĂ€llt - und plötzlich findet er sich in einer mĂ€rchenhaften Welt wieder.
Auf der Suche nach dem Heimweg wird Erik von einem Zwerg gefangen genommen, aus dessen Behausung er mit einiger Not entkommen kann. das nĂ€chste UnglĂŒck verhindert ein sprechender AmeisenbĂ€r, der sich Aldan nennt, und wenig spĂ€ter stĂ¶ĂŸt die Waldelfe Bermi zu den beiden. Nach und nach erzĂ€hlen sie Erik, was im Land Tamila vor sich geht:
Malin hat jeden das Lachen verboten, und wer sich nicht an das Gesetz hĂ€lt, wird als Rebell verhaftet. Viele Menschen und sprechende Tiere sind bereits im GefĂ€ngnis gelandet. Auch Erik und seine neuen Freunde werden schon bald gejagt. Doch der böse Herrscher hat noch Schlimmeres vor. Mit Magie ruft er einen Furcht erregenden Drachen herbei 


Alles in allem ist "Erik im Land der Drachen" ein wirklich gelungenes, kindgerechtes Buch fĂŒr junge Leser und Leserinnen, die fantastische, nicht zu gruselige Abenteuer mögen.
Phantastik-News

Ein Jugendroman von Andrea Tillmanns, empfohlen ab 8 Jahren.
Die Ausgangssituation erinnert etwas an „Die unendliche Geschichte“: gehĂ€nselter Junge (hier wegen Neurodermitis), Halbwaise, gerĂ€t an ein geheimnisvolles Buch und schließlich in eine Fantasywelt, wo er verschiedene Abenteuer besteht, die ihn nach seiner RĂŒckkehr befĂ€higen, sein Leben positiv umzugestalten. So weit, so bekannt. Erik wĂŒnscht sich nichts mehr, als seine Hautkrankheit loszuwerden, doch die HĂ€nseleien und der Streß in der neuen Klasse machen es natĂŒrlich nicht besser. In einem Buch seiner Großmutter liest er eine Geschichte, in der eine „Quelle der Heilung“ vorkommt und wĂŒnscht sich so sehr dorthin, daß er eines Nachts tatsĂ€chlich dort landet. Ein toller Traum! TatsĂ€chlich wird er durch die Quelle geheilt, doch schnell stellt er fest, daß die Sache einen Haken hat: wie soll er wieder zurĂŒck kommen? Es hĂ€tte die Geschichte vielleicht doch lieber zu Ende lesen sollen... Und obwohl er seinen Schlafanzug anhat, gelingt es ihm einfach nicht, wieder aufzuwachen. Erik macht sich daran, einen Weg zurĂŒck in seine Welt finden. Er trifft seltsame Wesen, von denen ihm nicht alle freundlich gesonnen sind, er gewinnt Freunde, die ihm helfen und wird sogar ungewollt zum Rebell gegen einen finsteren Herrscher. Und schließlich trifft er einen Drachen, eines jener Tiere, die selbst in seiner „Traumwelt“ als bloße Fabelwesen gelten.

Auch andere Elemente in diesem Roman sind altbekannt, trotzdem finde ich das Buch fĂŒr Kinder gut geeignet. Warum? Nun, zum einen sind gerade jĂŒngere Kinder erstaunlich konservativ, unter einer Elfe oder einem Drachen können sie sich bereits etwas vorstellen, zu viel Exotisches ĂŒberfordert sie zuweilen. Dennoch gibt es in diesem Roman natĂŒrlich auch Neues zu entdecken, einen sprechenden AmeisenbĂ€ren etwa oder eine ungeahnte Kunstform.
Die Sprache ist relativ einfach gehalten, biedert sich aber dennoch nicht bemĂŒht an das jugendliche Publikum an. An eine Prise Humor wurde ebenfalls gedacht, so daß manchmal auch geschmunzelt werden darf. Und das Lachen hat in dieser Geschichte ohnehin noch eine viel tiefere Bedeutung...

Besondere Sorgfalt legt die Autorin auf die Charakterisierung ihres Helden. Sehr genau werden seine GedankengĂ€nge nachvollzogen, seine GefĂŒhle beschrieben und seine Reaktionen begrĂŒndet. Vielleicht ist das fĂŒr Erwachsene manchmal etwas zu viel, aber Kindern erleichtert es sehr, sich in die Figur einzufĂŒhlen und das Geschehen mit ihr gemeinsam zu erleben. Gerade bei ungeĂŒbten Lesern hilft das, sie bei der Stange zu halten. Insbesondere die Szenen in der realen Welt sind so geschildert, daß man problemlos mit Erik „mitfĂŒhlt“.

FĂŒr ungeĂŒbte oder ungeduldige Leser ist es auch praktisch, daß das Buch mit etwas ĂŒber 150 Seiten ĂŒberschaubar ist – so toll „Die unendliche Geschichte“ sein mag: LeseanfĂ€nger fĂŒhlen sich von so einem WĂ€lzer oft zu Recht ĂŒberfordert.

Sabine Lang

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